Edinburgh International Book Festival

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In Edinburgh gibt es zahlreiche großartige Festivals. Vermutlich ist es die Stadt mit den meisten Festivals auf der Welt. Besonders im August finden mehrere Festivals parallel statt und die Stadt ist überfüllt mit Touristen, die ebenfalls diese wundervolle Stadt und die unzähligen Veranstaltungen genießen möchten. Für mich hat sich über die Jahre das Edinburgh International Book Festival (vom 11.8. – 27.8.2018) als mein liebstes Festival herauskristallisiert. Immer sind einige große Namen dabei, die ich mir zumeist nicht entgehen lasse. Aber mit der Zeit habe ich festgestellt, dass mir oft die unbekannten Autoren vielmehr Freude bereiten, deren Bücher ich dadurch erste entdecke und lieben lerne. Die Auswahl an Lesungen ist enorm. So stellen dieses Jahr beim Edinburgh International Book Festival 1000 Autoren ihre Bücher vor. Im Garten des Festivals, der für mich immer eine Insel der Ruhe in der Hektik der Festivalzeit darstellt, kann die Zeit bis zur nächsten Lesung wunderbar überbrückt werden ebenso wie in den Buchhandlungen des Festivals.

Der Ort, an dem jedes Jahr das Edinburgh International Book Festival stattfindet, ist Charlotte Square. Somit liegt es zentral an der Princes Street, der im Gegensatz zu anderen doch recht schönen Haupteinkaufsstraße. Gegenüberliegend befinden sich die Princes Street Gardens mit dem kürzlich renovierten Ross Fountain. Abends findet im Rahmen des Royal Edinburgh Military Tattoo (ein weiteres Festival) immer ein Feuerwerk statt, das abschließend vom Edinburgh Castle gezündet wird, so dass sich schon mancher nicht schottische Autor während seiner Lesung erschrocken hat, jedoch im Garten sitzend ist es nett anzuschauen.

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Das Festival ist eine wunderbare Gelegenheit insbesondere neue schottische Autoren kennenzulernen. Daneben haben wir zahlreiche international bekannte Autoren, von denen auch einige in Edinburgh leben und die zum festen Bestandteil des Edinburgh International Book Festivals geworden sind wie Ian Rankin, Ali Smith, A L Kennedy, Louise Welsh, Alexander McCall Smith, Lin Anderson, Chris Brookmyre, Jackie Kay, Val McDermid und Carol Ann Duffy. Die Bücher von Alexander McCall Smith, die teilweise in Edinburgh spielen, eignen sich wunderbar als Reiselektüre zur Einstimmung auf die tollste Stadt der Welt.

Oft vermitteln diese schottischen Autoren einen gewissen Einblick in die schottische Seele und das Leben hier. Einige Lesungen beschäftigen sich auch konkreter mit der Zukunft unseres Landes ebenso wie mit dessen Vergangenheit. Es ist eine wunderbare Gelegenheit großartige schottische Autorinnen und Autoren kennenzulernen – sicherlich auch für Verleger eine interessante Möglichkeit neue Talente zu entdecken.

Falls es im Vorfeld keine Karten für eine Veranstaltung mehr gibt, da sich natürlich alle darum reißen, so lohnt es sich fast immer, etwa 1 Stunde vor der Veranstaltung sich für zurückgegebene Karten anzustellen, denn auch bei extrem international bekannten Autoren werden letztendlich doch immer noch einige Karten wieder frei.

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Auch signieren Autorinnen und Autoren zumeist nach der Lesung noch die entsprechenden Bücher, auch wer kein Ticket für die Lesung mehr ergattern konnte, kann sich in die Reihe zum Signieren anstellen.

Dieses Jahr wird mit verschiedenen Ausstellungen und anderen Events das 100-jährige Jubiläum der schottischen Autorin Muriel Spark gefeiert, die 1918 in Edinburgh geboren wurde. Daher gibt es auch beim Edinburgh International Book Festival diverse Veranstaltungen rund um eine der bedeutendsten britischen Autorinnen, deren Bücher in der Liste des Guardians der 1000 Romane, die jeder gelesen haben muss, zu finden sind. Falls also noch nicht eines ihrer Bücher gelesen wurde, einfach schnell nachholen! Auch aus feministischer Sicht ist sie sicherlich eine interessante Frau.

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Zu den festen Größen des Edinburgh International Book Festival gehört Ali Smith – sie ist absolut brillant. Ihre Vorträge sind sorgfältig vorbereitet und strotzen nur so vor Intelligenz, Witz und Charme. Für mich sind es immer die besten Lesungen des Festivals. Daher höre ich mir jedes Jahr aufs Neue alle ihre Vorträge an, denn sie gibt zum Glück mehrere und alle sind unterschiedlich und anregend. Sie ist enorm vielschichtig und hat zu vielen verschiedenen Themen eine fundierte Meinung. Daher macht es einfach immer Spaß ihr zuzuhören.

Auch Maria Alyokhina (Pussy Riot) wie andere Feministinnen werden dabei sein und es gibt einen Themenblock „Revolting Women“ mit spannend klingenden Lesungen. Interessant klingt auch „Great Women of Scotland“, dabei stellt die schottische Schauspielerin und Autorin Gerda Stevenson ihre Gedichtsammlung „Quines“ vor. „Herland Salon with Glasgow Women’s Library“ greift die Idee des Salons auf, der von Frauen veranstaltet wurde, um sich kulturell auszutauschen. So lud Gertrude Stein regelmäßig dazu ein. Eine schöne Idee, die wir vielleicht wieder aufleben lassen sollten.

Daneben werden dieses Jahr Jasper Fforde, Philip Pullman, Rose McGowan, Ann Cleeves und Miriam Towes meine Favoriten sein, aber das Programm ist so gigantisch mit vielen weiteren sehr bekannten Autoren sowie Politikern, sodass die Auswahl immer enorm schwer fällt.

Jedoch ziehen mich nicht nur die unzähligen großartigen Lesungen und Autorinnen an, die das Edinburgh International Book Festival jedes Jahr bietet, die einen noch lange danach bereichern mit ihren Ideen und Büchern, sondern ich liebe besonders die großartige Atmosphäre dort. Sie ist entspannt und herzlich und der Garten inmitten des Festivals lädt zum Entspannen und Kommunizieren ein.

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Irlands Graswurzel Feminismus – auch eine Möglichkeit für andere?

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Am Samstag wurde das überwältigende Ergebnis Irlands mit Begeisterung auch jenseits seiner Grenzen aufgenommen. Damit ist es nun möglich Gesetze zu ändern, sodass Frauen über ihren Körper selber bestimmen können. Alle waren tief bewegt von den Geschichten der Irinnen und Iren, die aus der ganzen Welt anreisten, damit Frauen nicht mehr reisen müssen, um sicher Abtreiben zu können.

Doch bei all der Rührung in einem so geschichtsträchtigen Moment kommt ein wenig zu kurz, dass dies erst durch Irlands Graswurzel Feminismus möglich war ebenso welches Potential darin schlummert – nicht nur für Irland, sondern auch für andere Länder. Denn nicht nur Irland ändert gerade durch eine Graswurzelbewegung grundlegend seine Politik, auch in Schottland besteht eine Politik, die auf die Bedürfnisse der Menschen im Land eingeht ebenfalls bedingt durch eine starke Graswurzelbewegung. Hier geschieht wirklich noch Politik im Sinne der Menschen, wir fühlen uns dadurch vertreten und arbeiten Hand in Hand mit denen, die uns vertreten, um Schottland zu einem besseren Land für alle zu machen.

Graswurzelbewegungen zeigen uns, dass wir sehr wohl etwas ändern können, nicht nur im direkten Umfeld, sondern auf allen politischen Ebenen. Graswurzelbewegungen können die Antwort auf Trump, Brexit, Klimawandel und viele weiterer Probleme sein. Indem wir uns engagieren und andere ebenfalls davon überzeugen sich aktiv zu beteiligen, können wir Politik gestalten.

Wie sieht es also damit in Deutschland aus? Die meisten sind unzufrieden mit der Politik und haben nicht den Eindruck, dass diese wirklich ihre Interessen vertritt. Daher wählen viele einfach das aus ihrer Sicht kleinere Übel. Also, Bedarf besteht auch sicherlich in Deutschland an einer Graswurzelbewegung.

Und wie es aussieht, gibt es erste Ansätze. So protestieren viele Menschen in Deutschland gegen Rechts. Sicherlich schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Auch fangen gerade Alleinerziehende an ihre Geschichten zu erzählen und tun sich zusammen und demonstrieren ebenfalls. Hier kommt noch ein weiterer Aspekt von Graswurzelbewegungen zum Vorschein, nämlich die eigene Geschichte zu erzählen oder noch elementarer miteinander zu kommunizieren.

Miteinander Reden ist ein grundlegendes Element von Graswurzelbewegungen und das nicht nur in den sozialen Medien, sondern mit den Menschen in unserem Umfeld. Wir müssen diesen vermitteln, warum uns das Thema so wichtig ist und welche Auswirkungen es für unsere Gemeinschaft hat. Wir müssen Empathie wecken und andere motivieren ebenfalls Teil dieser Bewegung zu werden, denn Graswurzelbewegungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie von möglichst vielen Menschen getragen werden.

Nur hapert es ein wenig mit der Kommunikation in Deutschland. Ich weiß nach einem Einkauf mehr über die Kassiererin im Supermarkt in Schottland als über meine Freundinnen aus Deutschland nach zwanzig Jahren. Meine Tochter, die in Deutschland aufgewachsen ist, bevorzugt daher die Selbstbedienungskasse. In Schottland reden wir miteinander. Ich weiß, was die Frau im Bus neben mir wählt, aber ich kann nur erahnen, was die meisten Freunde in Deutschland wählen. Wir helfen uns gegenseitig. Hat ein alter Mann Schwierigkeiten über die Straße zu gehen, springt der Busfahrer raus und hilft ihm, notfalls bindet er ihm noch die Schuhe wieder zu.

In Deutschland hat mir das zumeist gefehlt. Diesen Unterschied kann ich mir nur damit erklären, dass in Deutschland während der Nazi-Zeit gelernt wurde wegzuschauen, wenn zum Beispiel der jüdische Nachbar abgeholt wurde. Auch wenn der Zusammenhang nicht mehr klar ist und auch nicht mehr die Sorge, um sein eigenes Wohlergehen besteht, so wird doch in Deutschland dies immer noch Kindern mitgegeben nach dem Motto „uns geht das nichts an“ oder „misch dich da nicht ein“, zumindest war dies immer mein Eindruck. Es ist zumeist auch gar nicht böse gemeint, wenn zum Beispiel nicht gegrüßt wird, sondern ist sogar eher höflich, eher rücksichtsvoll gemeint, indem sich nicht in die Privatsphäre anderer eingemischt oder durch Grüßen sich anderen aufdrängt wird. Doch dieses Verhalten erschwert die Entwicklung einer Graswurzelbewegung, wie wir sie in Irland und Schottland kennen. Also grüßt mehr, redet mit Fremden und teil eure Geschichte und Ansichten, das macht den Alltag viel freundlicher und gleichzeitig bildet es die Basis, um wirkliche Änderungen herbeizuführen. Denn diese zuvor Fremden, sind dann nicht mehr so fremd. Sie haben vielleicht ähnliche Vorstellungen, die gemeinsam verwirklicht werden können oder stimmen euren Ideen zu und helfen diese umzusetzen. Denn für eine Graswurzelbewegung brauchen wir die Menschen in unserem Umfeld, um mit ihnen Aktionen zu planen, die auf das Anliegen der entstehenden Graswurzelbewegung aufmerksam machen ebenso wie für das für eine Graswurzelbewegung elementare Haus zu Haus zu gehen (canvassing), um mit anderen darüber zu reden, damit sie ebenfalls in irgendeiner Form Teil der Graswurzelbewegung werden.

Die Frauen und Männer in Irland haben sich aus unterschiedlichen Gründen für die Abschaffung des 8. Amendment entschieden. Manche weil ihre krebskranke Freundin aufgrund ihrer Schwangerschaft nicht die dringend benötigte Therapie erhielt oder weil die vergewaltigte Schulfreundin, das Kind zur Welt bringen musste. Aber egal welche Beweggründe jeder einzelne hatte, sie waren vereint im Ziel.

Somit genügt es nicht nur, dass alle Alleinerziehende an einem Strang ziehen, sondern sie müssen mit andere Müttern wie auch Frauen ohne Kinder eine Gemeinschaft bilden, die sich für bestimmte Ziele einsetzen und natürlich können auch Männer diese Anliegen unterstützen. Bei einer Graswurzelbewegung müssen Menschen – sehr viele Menschen – wieder aktiv werden. Gegensätze müssen dazu überbrückt werden. Zum Beispiel sollten wir nicht davon ausgehen, nur weil jemand sein Kind in der traditionellen Ehe aufzieht, dass sie nicht weiß, wie sich eine Alleinerziehende fühlt, denn auch zu zweit ist es nicht einfach Kinder großzuziehen. Auch meine kinderlose Freundin wusste immer genau, was ich brauchte, wenn wir uns sahen und half mir ohne viel Worte. Aber das ist eigentlich nicht einmal nötig, es genügt völlig das gemeinsame Anliegen zu unterstützen. Man muss nicht homosexuell sein, um für die Ehe für alle zu sein. Außerdem muss es nicht immer zum eigenen Vorteil sein, wenn wir uns für eine Aktion einsetzen, manchmal ist es einfach nur das Richtige.

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“Slade House” das schaurig-schöne neue Buch von David Mitchell

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Ich liebe die Bücher von David Mitchell. Lange bevor “Wolkenatlas” verfilmt wurde, habe ich es begeistert verschlungen. Ich mag es, wie sich die einzelnen Puzzleteile zu einem Ganzen in seinen Büchern zusammenfügen. Insbesondere hat mich danach das Buch „Die Knochenuhren“ völlig in seinen Bann gezogen. Im gleichen Universum spielt auch das neue Buch „Slade House“ und wie er auf dem Edinburgh International Book Festival erzählte, sollen auch seine weiteren Bücher in diesem Universum angesiedelt sein. Dabei wechselte er jedoch die Genre und spielt ein wenig damit herum. Eigentlich ist „Slade House“ aus einer Twitter-Geschichte entstanden, was ich schon für eine ziemlich witzige Idee halte, doch das Buch geht natürlich über diese Twitter-Geschichte hinaus und füllt problemlos 240 spannende Seiten.

Dieses schaurig-schöne Buch dreht sich um ein altes Haus mit einem charmanten wilden Garten. Alle neun Jahre wird Einlass gewährt und was zuerst noch ganz harmlos beginnt, endet immer tödlich und so werden die verschiedenen Geschichten vor dem Leser entfaltet, die immer mehr von dem Geheimnis des Hauses und seinen Eigentümern offenbaren.

In diesem fesselnden Schauerroman begegnen wir Figuren und Ereignissen, die denjenigen, die seine anderen Bücher bereits gelesen haben, bekannt vorkommen. Aber auch wer mit diesem Buch erst den Einstieg in die faszinierende Erzählweise David Mitchells findet, kann wunderbar mit dem Buch „Slade House“ anfangen, da alle seine Bücher zwar irgendwie miteinander verknüpft sind, doch ebenso völlig unabhängig von einander gelesen werden können. Zumal die Twitter-Geschichte, auf der „Slade House“ basiert, auf sein Buch „Die Knochenuhren“ aufmerksam machen sollte, also vorher veröffentlicht wurde.

Übrigens, David Mitchell wurde als zweiter Autor nach Margaret Atwood ausgewählt, um ein Buch für die Future Library zu schreiben, welches erst in 100 Jahren gelesen werden darf.

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Walpurgisnacht oder Beltane mit Cupcakes feiern oder noch passender MayDay – wie ihr mögt

Der 1. Mai Feiertag wird im englischsprachigen Raum auch als May Day bezeichnet. Ähnlich wie die Widerstandsorganisation in dem großartigen Buch „The Handmaid’s Tale“ von Margaret Atwood, das jetzt auch als Serie verfilmt wurde. In der zweiten Staffel der Serie, die über das Buch hinausgeht, werden wir hoffentlich mehr über die Mayday-Bewegung erfahren, die die einzige Hoffnung in dieser düsteren Zukunft darstellt.

Margaret Atwood hat eine Regel für ihre Dystopien, nämlich nur Sachen zu verwenden, die es in irgendeiner Form bereits schon gibt oder gegeben hat. So ist die Einteilung der Frauenrollen durch entsprechend farbige Trachten u. a. angelehnt an das Tragen des gelben Judensterns bzw. des Rosa Winkels während der Nazi-Herrschaft. Auch die absolute Kontrolle über die Fertilität – ein zentraler Aspekt in der Dystopie, die Margaret Atwood in „The Handmaid’s Tale“ entworfen hat – lehnt sich an die ebensolchen Bestrebungen Hitlers an. Wir erinnern uns an Lebensborn, das Zuchtprogramm der Nazis. Ebenso wie im Buch/Serie die Kinder den Müttern weggenommen werden, um sie der Systemelite zur Erziehung zu überlassen, so wurden Roma und Sinti während der Nazi-Zeit in Deutschland ebenfalls ihre Kinder weggenommen, damit sie in systemtreuen „arischen“ Familien aufwuchsen. Die rassistische Behauptung, dass „Zigeuner Kinder stehlen“, basiert darauf, dass Roma und Sinti lediglich versuchten ihre eigenen Kinder wieder zurück zubekommen, die ihnen zuvor genommen wurden. Ebenso ist § 219a auch ein Überbleibsel aus der Nazi-Zeit, um über die Fertilität der Frauen zu bestimmen. Umso gruseliger empfinde ich die scheinbar endlosen aktuellen Diskussionen dazu, anstatt diesen einfach zu streichen. In Anbetracht dessen scheint Mayday – einen Widerstandsgruppe – dringender, als vielleicht den meisten bewusst ist. In den USA ist die Situation schon weiter fortgeschritten und viele sehen bedenkliche Parallelen zu „The Handmaid’s Tale“ und nutzen Assoziationen wie die Gewände der Mägde als Zeichen des Protestes, denn hinter diesem stillen Widerstand steht die geballt Macht und das Wissen des Buches. Also wer am 1. Mai den Widerstand einer MayDay-Sisterhood feiern will, damit das Buch keine Realität wird, es gibt keinen passenderen Tag.

Schon bereits zuvor wurden Feste zwar zumeist beibehalten, aber doch immer wieder im Verlaufe der Zeit überformt und unterlagen einer Wandlung. So ist der 1. Mai in Deutschland in der christlich überprägten Form der Heiligen Walburga gewidmet, obwohl die Assoziation der Hexen auf dem Besen sich doch weiter aufrechterhielt. Diese sollten mit dem Geläut der kirchlichen Glocken vertrieben werden.

In Schottland wird das alte keltische Fest Beltane gefeiert, das den Beginn des Sommers markiert, wobei hier eine Verbindung zu der frühen viehzüchtenden Gesellschaft besteht, da hier auch Schutzrituale für die Herdentiere wie Kühe beinhaltet sind. Daher kann vermutet werden, dass es noch eine ältere Version geben könnte, da enthaltene Symbole auf eine noch weiter vorhergehende Gesellschaft mit einer Göttin verweisen.

Es gibt also viele Gründe den 1. Mai zu feiern, vielleicht mit diesen MayDay-Cupcakes aus meinem Buch „Cupcakes: Für die schönsten Feste des Jahres“, mit ebenso roten Beeren wie die Gewänder der Mägde, die weltweit zum Zeichen des Protestes gegen jegliche Unterdrückung von Frauen stehen:

MayDay-Cupcakes-Foto

MayDay-Cupcakes-Rezept

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Reichen die Vernetzungen, die hinter Cambridge Analytica und Facebook stehen, auch nach Deutschland?

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Carole Cadwalladr recherchiert schon seit längerem die Zusammenhänge
zwischen Putin, Trump, Brexit und den Personen, die in diesen Zusammenhängen immer wieder auftauchen und zeigt die Verbindungen zwischen ihnen auf. Sie folgt zum einen dem Geld und stellt zum anderen die richtigen Fragen. So wunderte sie sich, wieso plötzlich alle eine kleine kanadische Firma beauftragten, die bis dahin völlig unbekannt war und die zunächst nicht einmal einen Internetauftritt hatte. Woher wussten bestimmte Leute überhaupt von der Existenz dieser Firma und warum vertrauten sie ihr so sehr, dass sie ihnen große Aufträge zukommen ließen? Irgendwann gab ihr jemand den Tipp, sie müsse Christopher Wylie finden, er könne das alles erklären. Und sie fand ihn.

Mittlerweile sind die Informationen über Facebook auch in Deutschland wohlbekannt. Aber die Verbindungen nach Kanada ebenso wie die internationalen Verknüpfungen kommen in der Berichterstattung in Deutschland erheblich zu kurz, obwohl sie eigentlich das Spannendere sind. Insbesondere da diese auch nach Deutschland verweisen, sodass es sicherlich interessant wäre auch in Deutschland dahingehend investigativen Journalismus zu betreiben. Dabei könnten die nach Deutschland bestehenden Verbindungen genauer untersucht werden, welche es gibt und wie diese aussehen sowie welche Ziele sie verfolgen und eben wie legal diese bezüglich der Wahlgesetze in Deutschland sind. Daran anschließen könnten Überlegungen, inwieweit es nötig ist – falls die Beziehungen legal sind – die Wahlgesetze an die neuen Gegebenheiten abzuändern, damit weiterhin demokratische Wahlen gewährleistet sind. Auch wäre sicherlich interessant, welche Beweggründe bestehen, um in mehreren Ländern Verhältnisse zu schaffen wie in den USA unter Trump oder in England nach dem Brexit.

In den bisher von Carole Cadwalladr aufgedeckten Zusammenhängen und Gesetzeswidrigkeiten, tauchen immer wieder Verweisen auch nach Deutschland auf. Für das Vereinigte Königreich ist das zunächst nicht so wichtig und somit für Carole Cadwalladr, denn wir kämpfen mit den Folgen des Brexits, den wir auf die ein oder andere Art hoffentlich letztendlich verhindern können. Daher versuchen wir unter anderem Licht in die obskuren Prozesse zu bringen, die dazu führten.

Dazu hat sie bereits internationale Verbindungen und Interessen ansatzweise aufgedeckt. Sie hat Verbindungen zwischen dem Trump-Team, den Brexit-Befürwortern und Vladimir Putin in Russland offen gelegt, indem sie dem dabei geflossenen Geld gefolgt ist. Insbesondere die enge Verbindung zu den USA durch Nigel Farage, der sich für den Brexit einsetzte und dann weiter zog, um Trump Gesellschaft zu leisten und dann schließlich in Deutschland der AfD, ist für Deutschland von Interesse. Harris Media, die auch für Trump aktiv waren und begeistert über die Möglichkeiten von Facebook schwärmen, unterstützten ebenfalls die AfD in Deutschland während ihres Wahlkampfes – darüber haben bereits die verschiedenen deutschen Medien geschrieben – nur seit bekannt ist, wie Facebook wirklich für die Manipulation von Wähler genutzt wird, wäre es vielleicht interessant, da auch noch einmal genauer hinzuschauen.

Auch auffallend ist bei diesen ganzen Eingriffen in eigentlich demokratische Wahlen, dass immer wieder Anti-Muslime-Spots und -Anzeigen verwendet werden. Auch das kommt mir leider aus Deutschland bekannt vor.

Darüber hinaus zeigt “That center-right revolt is really a global revolt.“ geäußert von Steve Bannon, dass trotz allem Rassismus bei diesen Parteien, internationale Verflechtungen vorhanden sind wie auch, dass ein Interesse daran besteht. Dieser Satz impliziert den Wunsch, dass es nicht nur in einem Land zu einer grundlegenden Änderung kommt, sondern eine umfassende weltweite Einflussnahme. Steve Bannon war der Chefstratege des Trump-Teams. Auch war Steve Bannon Vorstandsmitglied von Cambridge Analytica, die versucht haben Einfluss auf den Brexit wie auf die Wahl Trumps zunehmen und auch die Wahl in anderen Ländern mitbeeinflussen wollen. So kann vermutet werden, dass es nicht bei den USA und UK bleiben wird und Deutschland wäre ein weiterer geeigneter Kandidat, sodass hier ein kritischer Blick auch auf zukünftige Ereignisse bestehen muss sowie bisherige mögliche Einflussnahme auf ihre Legalität untersucht werden sollte. Viele habe „Mein Kampf“ anfänglich nicht ernst genommen, obwohl Hitler dort bereits seine Pläne ankündigte. Wir sollten den Fehler nicht wiederholen.

Wenn es gelungen ist, den amerikanischen Wahlkampf zu manipulieren sowie Brexit, dann wird sicherlich – wenn daran ein Interesse besteht – auch die Situation in Deutschland entsprechend manipuliert werden können. Steve Bannon hat bereits auf die internationalen Strukturen hingewiesen, außerdem wurde sich bisher nicht mit einem Land zufrieden gegeben, wer sagt, dass nach Brexit und Trump plötzlich die Machtbestrebungen beendet sind. Auch UK und die USA sind keine kleinen chaotischen Ländern, die kaum jemand in der westliche Welt interessieren. Wenn es dort passieren kann, dann sicherlich auch in Deutschland.

Welches Interesse besteht daran, nicht nur die Situation in einem Land in eine bestimmte Richtung zu lenken – die für einige wenige von Vorteil ist, jedoch nicht für die Mehrheit – sondern in mehreren Ländern? Zu den Zielen können wir nur grobe Vermutungen anstellen. Doch Trump sowie Brexit zeigen schon eine Richtung, wie die Entwicklung in den jeweiligen Ländern aussehen wird. Was wir schon mit Sicherheit über Trump sowie Brexit sagen können, ist, dass verstärkt eine Umverteilung an Besitz und Macht erfolgen wird. So ist schon abzusehen, dass das englische Gesundheitssystem und wahrscheinlich alles was zu privatisieren ist, auch privatisiert wird, wobei zwar einige wenige ihr Vermögen erheblich vermehren können, jedoch für den Rest der Gesellschaft dies gewiss negativ sein wird. Wer dazu mehr lesen möchte, wie so etwas realisiert wird, kann ich nur wärmstens das Buch „Die Schock-Strategie“ von Naomi Klein ans Herz legen. Auch werden sicherlich, wie schon angekündigt, die Rechte der Arbeiter beschränkt, sodass es dadurch auch zu einer weiteren Verstärkung des bereits bestehenden Ungleichgewichtes kommen wird. Trump hat bereits die Steuersätze der Superreichen gekürzt, was sicherlich nicht zu einer gerechteren Verteilung führt. Dies sind nur einige offensichtliche Beispiele, dass diese Entwicklungen zu einer verstärkten Aneignung von Besitz führen werden.

Die Einstellung Trumps zum Thema Klima, Öl und Umwelt sind sicherlich allseits bekannt und werden zu einer Ausbeutung und Aneignung dieser führen. Um das konsequente Zusteuern auf den Abgrund zu verhindern, müssen daher solche Entwickelungen erkannt und verhindert werden. Denn die Entwickelungen haben nicht nur in einem Land bisher stattgefunden, sondern sind offensichtlich ein internationales Problem, dem ein Land nach dem anderen in den Abgrund folgt.

Wir können schon recht gut erahnen, welche chaotischen Zustände ein harter Brexit mit sich bringen wird. Auch hat Trump schon gezeigt, wie schnell er chaotische Zustände schaffen kann und dabei muss ihm nicht einmal der von ihm forcierte Klimawandel helfen. Ich befürchte, dies wird er in Zukunft noch vermehrt versuchen. Auch der enorme Anstieg rassistisch bedingter Übergriffe und Gewalttaten, der nach beiden Abstimmungen sogleich darauf folgte und obwohl natürlich weiterhin strafbar, haben jedoch schnell ein Klima der Angst und Unsicherheit geschaffen. Mittlerweile sehen wir Nazis wie in Charlottesville unvermummt und stolz durch die Straßen marschieren, wohl wissend, dass dies für sie ohne Konsequenzen bleiben wird. Die Begnadigung Joe Arpaio versichert diesen Menschen, dass sie Unterstützung im Präsidenten der USA haben, sodass sie sich immer mehr in die Öffentlichkeit trauen und Gewalt und Chaos mit sich bringen und das nicht nur in den USA. Ebenso führte das plötzliche Einreiseverbot Trumps zu chaotischen Situationen mit einer enormen Ungewissheit für viele, was sicherlich beabsichtigt war. Diese Unsicherheit betrifft nicht nur die, deren äußerliches Erscheinungsbild etwas dunkler geraten ist und für viele daher als nicht wirklich amerikanisch, britisch oder was auch immer betrachtet werden oder deren Name auf eine andere Herkunft hindeutet, sondern auch Frauen, was besonders in den USA sichtbar wird, denn dort werden immer mehr Gesetze verabschiedet, die die Rechte der Frauen erheblich einschränken.

Bereits gehen Polizeiorgane völlig willkürlich mit Farbigen um und kommen auch mit völlig ungerechtfertigten Ermordungen problemlos durch. Die Begnadigung Joe Arpaio zeigt ebenfalls recht klar, was auf uns zukommen wird. Auch findet in den USA gerade eine starke Aufrüstung militärischen Ausmaßes der Polizei statt. Wenn dann noch die private Wirtschaft solche Bereiche übernimmt, wird es kein Problem sein, dass Chaos und Gewalt in den Straßen dominiert und somit die eigenen Bürger in Angst und Schrecken leben werden, in der Widerstand nicht mehr so einfach zu organisieren sein wird. Die aktuellen Entwicklungen in den USA im Blick sowie die Ausführungen zur Schock-Strategie von Naomi Klein, so sind dies berechtigte Befürchtungen. Das gerade in Bayern geplante Gesetz die Befugnisse der Polizei zu erweitern wirkt in diesem Kontext noch erheblich besorgniserregender, als es an sich schon ist.

Was all diesen Gruppierungen, die nach der Macht greifen gemeinsam ist, ist nicht nur der Rassismus, sondern auch die Einstellungen zu Frauen und deren Wunsch diese zu unterdrücken und zu beherrschen.

Ich denke, es ist höchste Zeit der Realität ins Gesicht zu sehen, damit nicht noch weiterer solcher Überraschungen wie nach dem Brexit und dem Wahlerfolg Trumps erfolgen. Also, lasst uns nicht blind sein, wer sie wirklich sind und was sie machen (Steve Bannon „When they’re blind to who we are and what we’re doing.“). Denn die Entwicklung, die mit Trump und Brexit ihren Anfang genommen hat, wird wahrscheinlich weiter fortgesetzt. Dabei werden diese chaotischen Elemente von eben den Kräfte, die davon profitieren, initiiert. Oder zumindest forciert. Wir wissen durch Naomi Klein, wie diese Katastrophen und das dazugehörige Chaos systematisch genutzt werden. Da Carole Cadwalladr bereits die internationalen Verbindung und Interessen ansatzweise aufgedeckt hat, so kann vermutet werden, dass es nicht bei den USA und UK bleiben wird und Deutschland wäre ein weiterer geeigneter Kandidat, sodass sich auch in Deutschland damit dringend intensiver beschäftigen muss.

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Fröhliche Ostern mit karamellisiertem Spargel

Ich habe schon viele Rezepte mit Spargel ausprobiert, aber die meisten davon haben mich nicht so richtig überzeugt, so dass ich zumeist Spargel mit geschmolzener Butter, neuen Kartoffeln und eventuell Schinken genieße. Doch in Italien habe ich mal als einen von -zig Gängen, diese Variante kennen lernen dürfen. Übrigens, das Restaurant ist das beste Restaurant, in dem ich jemals gegessen habe, tausendmal besser als Lafer etc.. Das Rezept wurde dort mit grünem Spargel zubereitet und so mache ich es auch immer. Es ist sensationell köstlich und auch noch ganz einfach und schnell in der Zubereitung. Denn ich habe weder Zeit noch Lust den ganzen Tag in der Küche zustehen, daher sind meine Rezepte immer so angelegt, dass mit wenig Aufwand das größtmögliche geschmackliche Erlebnis erzielt wird.

Dieses Rezept habe ich dann auch in meinem Buch „Feste feiern vegetarisch“ für Ostern als kleine Vorspeise verwendet neben Rucola-Butter, bei der der Rucola vorher in Olivenöl frittiert wird, im Ofen gerösteten marinierten Radieschen, Pilzsuppe unter Blätterteig und einer Möhren-Spargeltarte – auch ein ziemlich gutes Spargelrezept, jedoch verwende ich dabei ebenfalls meist grünen Spargel und als krönender Abschluss noch Rhabarber-Quark-Creme mit Streuseln – von der ich auch nie genug kriegen kann.

Karamellisierter Spargel mit Parmesan

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ZUTATEN:
300 g grüner Spargel
5 EL Olivenöl
2-3 EL Puderzucker
125 g geraspelter Parmesan

ZUBEREITUNG:
Den Spargel in Öl bei niedriger Temperatur anbraten.
Den Puderzucker darüberstreuen und karamellisieren lassen, dabei den Spargel vorsichtig wenden.
Auf Teller geben und mit Parmesan bestreuen.

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Fröhliche Ostern mit veganem Eierlikör

„Veganer Eierlikör“ klingt verdächtig nach einem Widerspruch in sich selbst, da Eier natürlich nicht vegan sind, aber da er wie Eierlikör schmeckt und so wunderbar zu Ostern passt, bleibe ich einfach bei dem Namen, auch wenn keine Eier enthalten sind. Irgendwie finde ich gehört Eierlikör zu Ostern, da Ostern natürlich immer mit Eiern in sämtlichen Ausprägungen, ob nun Schokoladeneiern oder bunt gefärbte Eiern, assoziiert ist. An Ostern benutze ich dann auch gleich den Eierlikör für anderes wie den traditionellen Osterhasen aus Rührkuchenteig oder für die Creme und den Teig von Cupcakes sowie für die traditionelle russische Osterspeise Paska und Kulitsch, dessen Rezept durch einen eingeheirateten Großonkel 2. Grades (oder so ähnlich) in unsere Familie kam.

Auch wenn ich keine Veganerin bin, so versuche ich, wo es geht auf Tierleid zu verzichten und ich bin oft überrascht, wie gut und einfach das geht. Insbesondere beim Kuchenbacken hätte ich nicht erwartet, dass es so einfach ist und oft sogar besser als die Version mit Eiern, wo doch Eier immer als Grundzutat für einen Kuchen als unabdinglich aufgefasst werden. Außerdem ist es sogar ganz praktisch, denn Eier müssen halbwegs frisch sein, sodass man sie nicht wie Zucker und Mehl immer auf Vorrat im Haus haben kann. Dagegen können z. B. Sojamehl und Aquafaba, die ich hauptsächlich als Ersatz für Eier im Kuchen verwende, gut auf Vorrat im Schrank stehen und sind fast einfacher zu verwenden und schmecken ebenso gut, wenn nicht besser, im Kuchen. Es ist daher immer wichtig traditionelle Vorgehensweisen in Frage zu stellen, um so für Mensch und Tier bessere Optionen zu entdecken – uns sollte dabei auf keinen Fall die Gewohnheit im Wege stehen.

Ich war am Anfang auch recht skeptisch. Kuchen oder Cupcakes ohne Eier schmecken sicherlich nicht wirklich gut, dachte ich, aber ich wurde überaus angenehm überrascht und auch für die Creme lässt sich Aquafaba wunderbar verwenden. Daher bin ich mal meine Cupcake-Rezepte aus meinen Büchern durchgegangen und habe überlegt, was davon so gar nicht in einer veganen Version gehen könnte, um es dann doch hinzukriegen und die Eierlikör-Cupcakes zu Ostern fielen dabei sofort ins Auge. Alles mit Ei passt zwar großartig zu Ostern, aber ist leider so gar nicht vegan und ohne Ei ist es dann noch passend zu Ostern? Ich finde schon. Im Grunde dienen die Eigelbe im Eierlikör nur zum Färben und die meisten finden die Vorstellung von rohen Eiern eher unappetitlich und verdrängen die Tatsache bloß – so wie ich. Also warum nicht einfach auf die Eier verzichten? Daher hier also selbstgemachter Eierlikör, der das ganze Jahr über schmeckt, ohne Ei – ganz vegan und super lecker.

Veganer Eierlikoer

ZUTATEN:

2 EL Rohrohrzucker
1 EL Vanillezucker
100 ml 70%-igen Alkohol (Apotheke)
500 ml veganes Vanilledessert (Pudding)
1-2 EL Rum

ZUBEREITUNG:

Zucker so gut es geht im Alkohol auflösen. Vanilledessert zugeben und mit Rum abschmecken.

Den Eierlikör mit einem Trichter in eine gut verschließbare Flasche füllen und kühl stellen.

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